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Jeden Mittwoch in der Fernsehsendung "Willkommen Österreich" (Beginn 17.05 im FS 2):
Die Arzneimittel-Expertin, Apothekerin Mag. Barbara Haase.
Wenn Sie Fragen an unsere Apothekerin haben, schreiben Sie dem ORF
ORF, Willkommen Österreich
1136 Wien, Kennwort "Apothekerin"
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Mag.pharm. Barbara Haase
Foto: ORF/Günther Pichlkostner
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Termine und Themen September 2004
Mittwoch, 1. September 2004
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Wirkung von Arzneien
Jeder ist einmal von Schmerzen geplagt. Besonders bei Kopfschmerzen greift man gerne zu einer Tablette. Doch wie kommen die Wirkstoffe über den Magen-Darm-Trakt eigentlich zum Schmerz? Apothekerin Barbara Haase erklärt diese unglaubliche Reise durch den Körper.
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Wie gelangt der Arzneistoff dorthin, wo er hin soll ?
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Mittwoch, 8. September 2004
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Herz- Kreislaufpräparate
Gerade bei Herz- und Kreislaufunterstützenden Medikamenten spielt die richtige Dosierung und Einhaltung der Einnahmevorschriften eine wichtige Rolle. Worauf Sie dabei achten sollten weiß Mag. Barbara Haase.
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Mittwoch, 15. September 2004
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Medikamente und Straßenverkehr
Die unsachgemäße Einnahme von Medikamenten kann die Konzentrationsfähigkeit schwer beeinträchtigen. Das ist im Straßenverkehr besonders riskant. Weniger bekannt ist aber, dass auch das plötzliche Absetzen von Medikamenten die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen kann.
Die Apothekerin Mag. Barbara Haase erklärt heute, worauf bei der Medikamenteneinnahme zu achten ist.
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Mittwoch, 22. September 2004
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Raucherentwöhnung
"Rauchen abgewöhnen ist die einfachste Sache der Welt, ich selbst hab' es schon zig Mal gemacht!" - ein bekannter Spruch von Rauchern, die es einfach nicht schaffen vom Glimmstengel los zu kommen. Natürlich gehört zum Abgewöhnen dieser Sucht großer Wille und viel Disziplin. Die körperlichen Entzugserscheinungen kann man aber mit Medikamenten lindern, wie unsere Apothekerin Mag. Barbara Haase weiß.
DER WEG ZUM NICHTRAUCHER
von Mag. Barbara Haase
Tabakrauchen zählt zu den größten Risikofaktoren für viele Erkrankungen. Ist lt. Studien die Ursache nicht nur für Herzkrankheiten Bronchitis oder Mundhöhlenkrebs, sondern auch Speiseröhrenkrebs, Kehlkopfkrebs, Nierenkrebs oder Harnblasenkrebs.
Für die Entstehung von Tumoren sind die Hauptfaktoren die Teerstoffe und über 4000 Rauchinhaltstoffe wie z. b. Formaldehyd, Benzpyren etc. mitverantwortlich.
Nikotin selbst führt zu einem Suchtverhalten und damit rasch zu einer körperlichen Abhängigkeit.
In den ersten Tagen und Wochen können Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Husten, Schlafstörungen etc. auftreten. Akzeptieren Sie es, denn Ihr Körper ist dabei, Schäden zu reparieren und sich zu regenerieren. Die Lust auf eine Zigarette in Stresssituationen beruht meist nur auf Gewohnheit Diese Begleitsymptome kann mit einer Nikotinersatztherapie wesentlich reduzieren und Sie fühlen sich wieder fit und wohler. Wichtig ist die richtige Handhabung!
Weg zum Nichtraucher:
Nikotinabhängigkeit kann mit Hilfe des Fagerström-Test messen.
Es ist wichtig, dass sie sich bewusst machen, was für ein Raucher sie sind, um gezielt auf Bedürfnisse eingehen zu können.
Eigenes Rauchverhalten analysieren.
Nikotinersatz:
Ein Vorteil, über die Nikotinersatztherapie sich das Rauchen abzugewöhnen ist, dass man mit der letzten Zigarette von den neben Teer über 3000 zusätzlichen giftigen Inhaltsstoffen des Zigarettenrauchs Abstand nimmt.
Die Auswahl ist groß:
Inhalator:
für Raucher, die regelmäßig über den Tag verteilt rauchen und die das Rauchritual während Entwöhnung vermissen. Nikotinmenge ist durch leichtes oder kräftiges PAFFEN – NICHT INHALIEREN - selbst zu bestimmen
Dosierung: weniger als 20 Zigaretten tägl.: bis zu 6 Inhalatorfüllungen - maximal 12 Füllungen tägl.
Kaugummi:
Bei unregelmäßigem Abstand, oder nur bei bestimmten Gelegenheiten; Kauen als Ersatzhandlung beruhigt. Bei Entzugssymptomen ist rasche Nikotinzufuhr und individuelle Dosis möglich. 1 Stück ca. 30 Minuten kauen; Kautechnik: Kaugummi langsam einige zerkauen, dann aber einige Minuten ohne Kauen im Mund lassen.
Dosierung: bis zu 20 Zigaretten pro Stunde 2 mg Kaugummi.
Ab 20 Zigaretten pro Stunde 4 mg
Maximum: 24 Kaugummi täglich
Depotpflaster:
nicht zerschneiden!
Konstante Raucher
Gibt für 16 oder 24 Stunden genaue Dosierung ab;
Verhindert konstant Entzugssymptome
Einfach und diskret
Gut geeignet zur KOMBINATION mit anderen Nikotinersatztherapeutika
Aufkleben auf Rumpf, Oberarm, oder Hüfte
Sublingualtabletten:
Für regelmäßigem Abstand beim Rauchen
Bei Vorliebe für Tabletten
Schnelle und kontrollierte Nikotinzufuhr zur Beseitigung oder Vermeidung von Entzugssymptomen (z. B. Flugzeug)
Tablette nicht lutschen oder schlucken-einfach unter Zunge legen.
Weniger als 20 Zigaretten: 8-12 Tbl./Tag
Mehr als 20 16-24 Tabletten pro Tag
Höchstdosierung : nicht mehr als 30 /Tag
Bei Entzugssymptomen gibt es auch homöopathische Möglichkeiten, wie z. B . "Avena sativa " (Hafer), kann beruhigen und bei Schlafstörungen helfen!
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Mittwoch, 29. September 2004
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Medikamente im Ausland kaufen?
In verschiedenen Urlaubsländern gelten andere Medikamentenvorschriften als in Österreich: verschiedene Präparate sind einfach in der Drogerie und ohne Rezept zu bekommen. Wie man mit diesen Medikamenten umgeht, welche Gefahren in der Kombination mit anderen Mitteln auftreten können und welche Substanzen nicht ins Land eingeführt werden können, erklärt Apothekerin Mag. Barbara Haase.
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